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Die Geschichte des Kräuterlikörs ALPESTRE ist alt. Sie fing im Jahr 1857 in Frankreich, im Hermitage am Fluss Gier, an, als Maristbruder Emanuel, ein erfahrener Kenner der therapeutischen Eigenschaften der Heilpflanzen, zum ersten Mal einen Geist zubereitete, der die kranken Mitbrüder heilen sollte und dessen weise Formel die Heilkräfte von 34 aromatischen Kräutern enthielt. Daraus stellte er einen kostbaren Likör her, der bald berühmt wurde.
Die französische Regierung wollte das Produkt haben, um es den in den Kolonien kämpfenden Soldaten schicken zu können, und zwar zur Erstversorgung zum Einnehmen bzw. Einreiben gegen Schußverletzungen, die die Arkebusen der Feinde verursacht hatten. Von diesem Wort stammt der Name "Arquebuse de l'Hermitage". Am Anfang des Jahrhunderts zogen die Maristbrüder wegen der antiklerikalen Gesetze nach Carmagnola, in die Nähe von Turin, und sie brachten die Herstellungsgeheimnisse mit, die sie heute noch eifersüchtig von Generation zu Generation weitergeben.
In der neuen Niederlassung entwickelte sich die Brennerei allmählich, bis sie die heutige Dimension annahm und das Produkt, dessen Name nicht mehr geschützt und deswegen mehrmals verfälscht worden war, wurde endgültig in ALPESTRE umgenannt. Wie damals pflanzen heute noch erfahrene Herbalisten auf ihren Feldern die 34 Gewürz- und Heilkräuter an und pflegen sie, bis sie reif sind.
Die Kräuter werden sorgfältig gesammelt und geschickt dosiert. Danach läßt man die 34 Kräuter (darunter Thymian, Lavendel, Angelika, Fenchel, Dill, Salbei, Minze, Melisse, Ysop, Kamille und Zitronenkraut, um nur einige zu nennen) lange im Alkoholbad. Durch das darauffolgende, sorgfältige Brennen erfolgt der vollkommene Übergang der Heileigenschaften in den Likör. Beim Brennen ist kein Zuckerzusatz vorgesehen und das verleiht ALPESTRE eine natürliche, klare Farbe.
Neuestes Update
08 Oktober 2008
