Die Mortadella-Erzeugung kann jedenfalls örtlich auf ein Gebiet festgelegt werden, das unter römischem Einfluss stand und sich von der Emilia Romagna bis Latium erstreckt.
Die Mortadella ist die bekannteste gekochte Wurstart aus Bologneser Tradition, die bis aufs 16. In neuerer Zeit dehnte sich das ursprüngliche Produktionsgebiet auf die umliegenden Gegenden aus. Von der Spätrenaissance an belegen zahlreiche literarische und historische Zeugnisse ihre Präsenz auf den Tischen der Italiener.
Verbrauch Die Mortadella
Bologna eignet sich auf vielerlei Weise zum Verzehr. Man kann sie beispielsweise in Würfel schneiden und dazu frisches Gemüse und Käse reichen: so wird sie zur optimalen Vorspeise, fein aufgeschnitten kann sie hingegen dazu verwendet werden, als Füllung traditionellen Gerichten auf Fleischbasis oder salzigen Aufläufen einen kräftigeren Geschmack zu verleihen.
Aufbewahrung
Wie alle Wurstarten, so sollte auch Mortadella di Bologna, wenn sie aufgeschnitten ist, kurzfristig verzehrt werden, um zu vermeiden, dass sie an Frische verliert. Ist sie vakuumverpackt, sollte sie auf jeden Fall auch im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit Aroma und Farbe nicht beeinträchtigt werden.